Leichtathletiksportfest der Trierer Grundschulen

Leichtathletiksportfest der Trierer Grundschulen

 Am Dienstag, den 09.06.2026, fand das alljährliche Leichtathletiksportfest der Trierer Grundschulen statt. Das Wetter versprach beste Wettkampfbedingungen, und so fuhren 9 Kinder mit ihrer Lehrerin Frau Müller und der Praktikantin Michelle Weber mit dem Stadtbus zum Moselstadion. Im Bus trafen wir noch andere teilnehmende Grundschulen, sodass wir gemeinsam den Fußmarsch von der Bushaltestelle zum Stadion antraten.
Dort angekommen ging es nach einem kurzen Aufwärmprogramm und der Besprechung der Lehrkräfte auch sofort los mit der Sprintstaffel. Hier wurde schnell gelaufen und dabei eifrig Tennisbälle gesammelt. Die Zewener Kinder mussten nur 2 verlorengegangene Bälle verschmerzen und freuten sich über ein gutes Ergebnis.
Im Anschluss folgte für uns der Schlagballwurf und der Weitsprung. Beim Wurf war man nicht ganz so zufrieden, was der Sprung jedoch wieder ausglich. Hier wurden tolle Weiten erreicht und gut gelaunt ging es danach zum Medizinballstoßen, wo die Mädchen den Jungs in nichts nachstanden. Obwohl die Medizinbälle gefühlt viel schwerer als beim Üben in der Schule waren, wurden auch hier beachtliche Ergebnisse erreicht. Es folgte die Ausdauerstaffel, bei der 4 Kinder (2 Mädchen und 2 Jungen) 6 Minuten laufen und zwischendurch Wäscheklammern sammeln mussten. Wow, da wurde der Turbo in der letzten Minute noch einmal angeschaltet. Das war anstrengend!
Zu guter Letzt stand noch die 8×50 Meter-Staffel an. Bis zum Schluss wurde noch diskutiert, wer denn nun an den Start geht; denn von unseren 9 Sportskanonen durften nur 8 teilnehmen. Mit einer kameradschaftlichen Geste und für ihn selbstverständlich verzichtete Aman freiwillig auf seinen Start, sodass es keine enttäuschten Gesichter gab. Als Lehrerin beeindruckte mich dieses Verhalten sehr und ich bin mächtig stolz auf alle Kinder. Denn auch das Anfeuern gehört zum Wettkampf dazu und so standen Aman, Frau Müller und unsere Praktikantin laut schreiend am Rand und spornten die Läufer an. Hier gaben die 4 Mädchen und Jungen noch einmal alles, und bis auf einen kleinen Patzer beim letzten Wechsel wurde eine tolle Zeit erlaufen. Wahnsinn!
Am Ende belegte die Grundschule Zewen den 11. Platz von 14 Mannschaften. Der Sieg ging wohlverdient an die Grundschule Feyen. Herzlichen Glückwunsch!
Ein bisschen enttäuscht waren die Kinder schon, aber das gemeinsame Eisessen zum Abschluss brachte auch das letzte Lächeln in die Gesichter der Kinder zurück. „Das Eis ist eh viel besser als der Pokal!“, meinte ein Kind und zeigte damit, dass wie bei allen Turnieren der Spaß und der Teamgeist im Mittelpunkt stehen.
Wir hatten einen ereignisreichen und sportlichen Tag und sind stolz, dabei gewesen zu sein.
Vielen Dank an die Turnierleitung Jochen Weber und Silvia Bettendorf, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten; und auch an die Sportstudenten der Universität Trier, die mit viel Engagement die Stationen betreuten und mit Feingefühl die Grundschüler motivierten und anspornten.
Auch in diesem Schuljahr hat die Grundschule Trier-Zewen an einigen Sportveranstaltungen der Trierer Grundschulen teilgenommen, und es gab wieder viele schöne Erfahrungen und Momente, in denen die Kinder über sich hinausgewachsen sind. In diesem Sinne möchte ich mich vor allem bei den Kindern, aber auch bei meinen Kolleginnen bedanken, die mir, wenn auch nicht immer gerne, die ausgewählten Kinder an den jeweiligen Turnieren zur Verfügung gestellt haben.
Ich hoffe, dass dies auch im kommenden Schuljahr möglich sein wird.
Petra Müller (Fachkonferenzleiterin Sport)

Tugenddetektive unterwegs – Projekt „Wirklich klasse“

Tugenddetektive unterwegs – Projekt „WIRklICH klasse“

Die Kinder der Klassen 2a und 2b haben im April und Mai 2026 erfolgreich an dem Projekt „WIRklICH klasse“ teilgenommen. Im Titel steckt bereits alles Wichtige: ein WIR, ein ICH und eine Klasse die klasse ist.
Hierzu kam Frau Sandra Rouhi, Diplom-Pädagogin und Mitarbeiterin des triki-büro, drei Mal für 90 Minuten zu uns in den Unterricht. Vorab wurden die Klassenlehrerinnen in einer anderthalbstündigen Schulung im Tugendansatz geschult, und es fand ein Elternabend statt, bei dem das Projekt vorgestellt und die Eltern gebeten wurden, die Tugendsprache als Unterstützung auch zuhause einzuführen.
So schlüpfte Frau Rouhi in unserer ersten Stunde in die Rolle der Tugenddetektivin und erarbeitete gemeinsam mit den Kindern die Aufgaben eines Detektivs: Spuren lesen und zuordnen, verlorene Sachen wieder finden, beobachten, verfolgen und kombinieren. Sie bewies ihr Können mit einer Edelsteinrunde, bei der jedes Kind einen Edelstein und direkt eine spontane Tugendrückmeldung erhielt. So hatte jedes Kind direkt drei Tugenden auf seinem Edelstein stehen. Mit Begeisterung wollten die Kinder die Ausbildung zum Tugenddetektiv durchlaufen.
In dieser Ausbildung ging es um Tugenden, z.B. der Zusammenarbeit, aber auch um Gefühle und Ermutigung. Zum Schluss erhielt jede Klasse ein Zertifikat mit der Auflage, ihre Fähigkeiten täglich zu üben und damit Frieden und Zusammenarbeit in die Welt zu bringen.
Der übervolle Edelstein durfte nach Abschluss des Projektes stolz mit nach Hause genommen werden.
Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass

  • die Kinder Freude daran hatten, sich mit den Tugenden auseinander zu setzen!
  • mit Ruhe und Hingabe den Geschichten von Frau Rouhi lauschten.
  • sie die aktiven Spiele und Methoden ebenso liebten wie die tiefgreifenden Gespräche.
  • sie ihren Lehrerinnen zeigten, wie viel Freude die Tugendarbeit ihnen machte.

Hier noch eine tolle Erklärung, was Tugenden eigentlich sind:
  T olle
  U nsichtbare
  G ute
  E igenschaften
N
  D ir

Die Kinder fanden allein heraus, dass Tugenden sichtbar werden, wenn man sie benutzt, und so fiel es auch nicht schwer, den anderen Kindern ihre Tugenden in einer „warmen Dusche“ aufzuzeigen.Wir bedanken uns herzlich bei Frau Rouhi für dieses tolle Projekt, sowie beim Ministerium für Bildung RLP, dem Jugendamt und unserem Ortsvorsteher Herr Ralf Pässler, die uns dieses finanziert und damit ermöglicht haben.

 

Projekt Nordbad 2026 – Spaß im kühlen Nass

Wie auch bereits in den letzten Jahren bekamen wir als Schule das Angebot, zusätzlich zum regulären Schwimmunterricht im dritten Schuljahr das Nordbad für ein ausgewähltes Zeitfenster zu buchen. Dieses Zeitfenster in Form einer ganzen Woche buchten wir im Mai für eine Gruppe von Nichtschwimmern bzw. unsicheren Schwimmern, um mit ihr die Wassergewöhnung und erste Schwimmversuche zu absolvieren. Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns und so konnten wir an 4 Tagen bei mehr als 25 Grad Lufttemperatur und 25-26 Grad Wassertemperatur das Nordbad genießen.
Um 10.00 Uhr holte uns der Bus an der Schule ab, sodass uns eine Wasserzeit von ca. 40-50 Minuten zur Verfügung stand. Nach einer anfänglichen Wassergewöhnung, bei der sich zeigte, dass die meisten Kinder mit dem Element Wasser vertraut waren und keine Angst davor hatten, konnten wir mit dem Kraulbeinschlag beginnen. Mit Hilfe eines Schwimmbrettes und ersatzweise einer Schwimmnudel klappte dies nach kurzer Übung schon recht gut, sodass wir auch den Rückenbeinschlag ausprobieren konnten. Neben Wasserspielen, Tauchversuchen und dem gemeinsamen Rutschen jeweils zum Abschluss der Schwimmeinheit konnten am Ende der Woche fast alle Kinder bis zu 20m am Stück die Lage Kraul in Ansätzen schwimmen.
Die stolzen Gesichter und die Aussagen der Kinder (“ Frau Müller, ich kann Schwimmen; Du musst mich nicht mehr festhalten, ich kann das allein!“) ließen das Herz der Schwimmlehrerin sowie ihrer Begleitpersonen höherschlagen. Noch stolzer als die Kinder und überglücklich, jene mit dem Element Wasser vertraut gemacht zu haben, fuhr die Lehrerin mit ihren Kindern zurück zur Schule. Ein weiteres Highlight neben den Schwimmerfolgen, dem Rutschen und den Keksen als Belohnung war das Hupen der LKW-Fahrer, die den Kindern das Warten auf den Schwimmbus für die Rückfahrt versüßten. Die Reaktion der Kinder in Form von Jubeln, in die Luft springen und einfach nur freudig strahlen war unbezahlbar.
Diese 4 Schwimmeinheiten, die uns zur Verfügung standen, waren so wertvoll für die Kinder und ihr Selbstwertgefühl. Jedes einzelne ist über sich hinausgewachsen, lächelte voller Stolz über seine Teilerfolge und äußerte mehr als einmal den Wunsch: „Gehen wir nächste Woche wieder Schwimmen?“Danke an die Stadt Trier und die Firma Kylltal, die uns diese zusätzliche Schwimmeinheit ermöglichten. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Kolleginnen, die dieses Projekt währenddessen in der Schule unterstützt und ermöglicht haben sowie unseren Begleitpersonen Tasneem (Praktikantin), Frau Kiesgen (Integrationshilfe) und Amelie Brörmann (FSJ-lerin), die die Aufsicht am Beckenrand aber auch im Wasser übernommen haben.
Zum krönenden Abschluss erhielt jedes Kind noch das Abzeichen „Seestern Gelb – Wassergewöhnung“ sowie den dazugehörenden Ausweis. Dieser bestätigt, dass die Kinder folgende Kriterien erfüllt haben:

  • Anpassung an die Eigenschaften und Wirkungen des Wassers
  • Stehen, Gehen und Schweben im Wasser
  • Auftreiben mit und ohne Hilfsmittel
  • Arbeiten mit und gegen den Wasserwiderstand
  • Freude beim Aufenthalt und Bewegen im Wasser

Zusätzlich wurden auch die ersten Kriterien des „Seesternchen Grün“ teilweise erfüllt:

  • Atmen – Ausatmung ins Wasser!
  • Tauchen – mit geöffneten Augen
  • Rollen – um die Breitenachse
  • Gleiten – in gestreckter strömungsgünstiger Körperposition nach Abstoß
  • Fortbewegen – durch koordinierte Bein- und Armbewegungen

(Kinder, Lehrkraft und Begleiterinnen der Nordbad-Crew 2026 der Grundschule Trier-Zewen)