Tugenddetektive unterwegs – Projekt „Wirklich klasse“

Tugenddetektive unterwegs – Projekt „WIRklICH klasse“

Die Kinder der Klassen 2a und 2b haben im April und Mai 2026 erfolgreich an dem Projekt „WIRklICH klasse“ teilgenommen. Im Titel steckt bereits alles Wichtige: ein WIR, ein ICH und eine Klasse die klasse ist.
Hierzu kam Frau Sandra Rouhi, Diplom-Pädagogin und Mitarbeiterin des triki-büro, drei Mal für 90 Minuten zu uns in den Unterricht. Vorab wurden die Klassenlehrerinnen in einer anderthalbstündigen Schulung im Tugendansatz geschult, und es fand ein Elternabend statt, bei dem das Projekt vorgestellt und die Eltern gebeten wurden, die Tugendsprache als Unterstützung auch zuhause einzuführen.
So schlüpfte Frau Rouhi in unserer ersten Stunde in die Rolle der Tugenddetektivin und erarbeitete gemeinsam mit den Kindern die Aufgaben eines Detektivs: Spuren lesen und zuordnen, verlorene Sachen wieder finden, beobachten, verfolgen und kombinieren. Sie bewies ihr Können mit einer Edelsteinrunde, bei der jedes Kind einen Edelstein und direkt eine spontane Tugendrückmeldung erhielt. So hatte jedes Kind direkt drei Tugenden auf seinem Edelstein stehen. Mit Begeisterung wollten die Kinder die Ausbildung zum Tugenddetektiv durchlaufen.
In dieser Ausbildung ging es um Tugenden, z.B. der Zusammenarbeit, aber auch um Gefühle und Ermutigung. Zum Schluss erhielt jede Klasse ein Zertifikat mit der Auflage, ihre Fähigkeiten täglich zu üben und damit Frieden und Zusammenarbeit in die Welt zu bringen.
Der übervolle Edelstein durfte nach Abschluss des Projektes stolz mit nach Hause genommen werden.
Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass

  • die Kinder Freude daran hatten, sich mit den Tugenden auseinander zu setzen!
  • mit Ruhe und Hingabe den Geschichten von Frau Rouhi lauschten.
  • sie die aktiven Spiele und Methoden ebenso liebten wie die tiefgreifenden Gespräche.
  • sie ihren Lehrerinnen zeigten, wie viel Freude die Tugendarbeit ihnen machte.

Hier noch eine tolle Erklärung, was Tugenden eigentlich sind:
  T olle
  U nsichtbare
  G ute
  E igenschaften
N
  D ir

Die Kinder fanden allein heraus, dass Tugenden sichtbar werden, wenn man sie benutzt, und so fiel es auch nicht schwer, den anderen Kindern ihre Tugenden in einer „warmen Dusche“ aufzuzeigen.Wir bedanken uns herzlich bei Frau Rouhi für dieses tolle Projekt, sowie beim Ministerium für Bildung RLP, dem Jugendamt und unserem Ortsvorsteher Herr Ralf Pässler, die uns dieses finanziert und damit ermöglicht haben.

 

Projekt Nordbad 2026 – Spaß im kühlen Nass

Wie auch bereits in den letzten Jahren bekamen wir als Schule das Angebot, zusätzlich zum regulären Schwimmunterricht im dritten Schuljahr das Nordbad für ein ausgewähltes Zeitfenster zu buchen. Dieses Zeitfenster in Form einer ganzen Woche buchten wir im Mai für eine Gruppe von Nichtschwimmern bzw. unsicheren Schwimmern, um mit ihr die Wassergewöhnung und erste Schwimmversuche zu absolvieren. Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns und so konnten wir an 4 Tagen bei mehr als 25 Grad Lufttemperatur und 25-26 Grad Wassertemperatur das Nordbad genießen.
Um 10.00 Uhr holte uns der Bus an der Schule ab, sodass uns eine Wasserzeit von ca. 40-50 Minuten zur Verfügung stand. Nach einer anfänglichen Wassergewöhnung, bei der sich zeigte, dass die meisten Kinder mit dem Element Wasser vertraut waren und keine Angst davor hatten, konnten wir mit dem Kraulbeinschlag beginnen. Mit Hilfe eines Schwimmbrettes und ersatzweise einer Schwimmnudel klappte dies nach kurzer Übung schon recht gut, sodass wir auch den Rückenbeinschlag ausprobieren konnten. Neben Wasserspielen, Tauchversuchen und dem gemeinsamen Rutschen jeweils zum Abschluss der Schwimmeinheit konnten am Ende der Woche fast alle Kinder bis zu 20m am Stück die Lage Kraul in Ansätzen schwimmen.
Die stolzen Gesichter und die Aussagen der Kinder (“ Frau Müller, ich kann Schwimmen; Du musst mich nicht mehr festhalten, ich kann das allein!“) ließen das Herz der Schwimmlehrerin sowie ihrer Begleitpersonen höherschlagen. Noch stolzer als die Kinder und überglücklich, jene mit dem Element Wasser vertraut gemacht zu haben, fuhr die Lehrerin mit ihren Kindern zurück zur Schule. Ein weiteres Highlight neben den Schwimmerfolgen, dem Rutschen und den Keksen als Belohnung war das Hupen der LKW-Fahrer, die den Kindern das Warten auf den Schwimmbus für die Rückfahrt versüßten. Die Reaktion der Kinder in Form von Jubeln, in die Luft springen und einfach nur freudig strahlen war unbezahlbar.
Diese 4 Schwimmeinheiten, die uns zur Verfügung standen, waren so wertvoll für die Kinder und ihr Selbstwertgefühl. Jedes einzelne ist über sich hinausgewachsen, lächelte voller Stolz über seine Teilerfolge und äußerte mehr als einmal den Wunsch: „Gehen wir nächste Woche wieder Schwimmen?“Danke an die Stadt Trier und die Firma Kylltal, die uns diese zusätzliche Schwimmeinheit ermöglichten. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Kolleginnen, die dieses Projekt währenddessen in der Schule unterstützt und ermöglicht haben sowie unseren Begleitpersonen Tasneem (Praktikantin), Frau Kiesgen (Integrationshilfe) und Amelie Brörmann (FSJ-lerin), die die Aufsicht am Beckenrand aber auch im Wasser übernommen haben.
Zum krönenden Abschluss erhielt jedes Kind noch das Abzeichen „Seestern Gelb – Wassergewöhnung“ sowie den dazugehörenden Ausweis. Dieser bestätigt, dass die Kinder folgende Kriterien erfüllt haben:

  • Anpassung an die Eigenschaften und Wirkungen des Wassers
  • Stehen, Gehen und Schweben im Wasser
  • Auftreiben mit und ohne Hilfsmittel
  • Arbeiten mit und gegen den Wasserwiderstand
  • Freude beim Aufenthalt und Bewegen im Wasser

Zusätzlich wurden auch die ersten Kriterien des „Seesternchen Grün“ teilweise erfüllt:

  • Atmen – Ausatmung ins Wasser!
  • Tauchen – mit geöffneten Augen
  • Rollen – um die Breitenachse
  • Gleiten – in gestreckter strömungsgünstiger Körperposition nach Abstoß
  • Fortbewegen – durch koordinierte Bein- und Armbewegungen

(Kinder, Lehrkraft und Begleiterinnen der Nordbad-Crew 2026 der Grundschule Trier-Zewen)